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Nächste Termine:

Fr., 17.5.18

schriftliche Abschlussprüfungen

ESA: Mathematik -  MSA: Deutsch

Mo., 21.5.18

Pfingstmontag

22.-28.5.18

Vorhabenwoche Jg. 7

Mo., 28.5.18

Schulkonferenz

16 Uhr, Raum 120

Speiseplan Mensa

21.-25.5.2018
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Unsere Hilfe für Nicaragua

Unsere Schule arbeitet zusammen mit dem FREUNDESKREIS NICARAGUA / VIVA LA VIDA.

Wir unterstützen den Freundeskreis z.B. mit Einnahmen aus unserem jährlichen Sponsorenlauf.

Aktuelles zum Jahresende 2017

 

Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und wir können recht zufrieden zurück blicken:

 

Unsere Schule auf der Insel Ometepe läuft gut, 100 Kinder werden von Montag bis Freitag unterrichtet. Der stark verbesserte Sportplatz ist fertig, die Sicherheitsmauer um das Schulgelände ist komplett und der Gemüse-Obstgarten brachte die ersten Ernten.

 

Unsere Schule in den Slums von Granada / Nicaragua ist nun schon ein paar Jahre unser Schmuckstück, das 'nur' unterhalten werden muss ( kleine Instandsetzungs - Arbeiten, Schutzanstrich ). Die Leiterin der 80 Kinder, Frau Luz Marina, ist die gute Fee der Schule. Und sie arbeitet am Wochenende noch freiwillig für das Mädchenheim von Sor Ligia, das wir ebenfalls seit Jahren finanziell unterstützen.

 

Generell ist zu sagen, dass die Spendenbereitschaft nach 19 Jahren unserer Tätigkeit nachgelassen hat. Viele geben ihr Geld lieber für die Flüchtlinge in Deutschland aus, was ja ebenfalls sehr ehrenhaft ist. Dieser Trend gilt auch für all die anderen deutschen Vereine und Organisationen, die in Nicaragua tätig sind. Um so schöner ist es, dass die Friedrich-Junge-Schule unverändert aktiv ist, um so vielen Kindern den Schulbesuch ermöglichen zu können. Von vielen Treffen vor Ort wissen wir, wie sehr die Kinder und deren Familien das zu schätzen wissen. Wir können der Schule und allen Beteiligten nicht genug danken.

 

Was sind unsere Pläne für 2018 ? Der große „Stolperstein“ des Jahres liegt immer im Januar: Wir müssen zum Schulbeginn ( in Nicaragua 1. Februar ) Bücher, Hefte, Stifte, Schuluniformen etc kaufen, bei 180 Schülern und Kosten von nun etwa 100 USD pro Kind ein gewaltiger Brocken, der für uns alleine gar nicht zu bewältigen wäre. Seit Jahren bekommen wir dafür zweckgebunden Hilfe von großartigen Menschen in den USA und Canada. Leider beendet der bislang größte Geldgeber seine Tätigkeiten zum Jahresende 2017. Da benötigen wir also Extrahilfe.

 

Von der erwähnten Projekten abgesehen, unterstützen wir auch immer bei aktuellen, akuten Notfällen wie in diesem Jahr nach den verheerenden Regenfällen und Tropensturm „Nate“. Im Laufe des neuen Jahres wollen wir uns, wenn es geht und sinnvoll ist, eine neue, zusätzliche Aufgabe suchen, am Besten mit Hilfe von Erzbischof Bernhard Hombach, dessen Bauprojekt weiter läuft. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ baut er erdbebensichere Häuser für arme, kinderreiche Familien, wobei wir ihn seit Jahren bestmöglich unterstützen.

 

2018 wird ein besonderes Jahr, da wir unser 20jähjriges Jubiläum feiern können. Wir werden bereits im Frühjahr damit beginnen, eine Art Festschrift zu erstellen.

 

Aber egal, was passiert: wir wollen Kindern die Chance auf Bildung geben, denn nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, hat überhaupt die Möglichkeit, der Armut in Nicaragua zu entkommen. Sicherlich sind 2 von uns gebaute Schulen nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein, aber auch andere Organisationen bauen Schulen, da sich zu viele Eltern die Kosten für die staatlichen Schulen einfach nicht leisten können.

 

Unser genereller aufrichtiger Dank gilt allen Spendern, die wissen, dass ihr Geld wirklich ankommt, und allen, die uns immer wieder Mut zusprechen und uns motivieren.

 

Herzlichst

DER FREUNDESKREIS NICARAGUA / VIVA LA VIDA

Peter und Nora Albrecht, Bernhard Beisker, Bernd W. Freytag, Marisabel Fiedler - Freytag

Aktuelles aus Ometepe - 6.6.2017

 

Die routinemäßigen Arbeiten ( gründlicher Frühjahrsputz, Schutzanstrich usw ) sind schon fast abgeschlossen, das noch Fehlende soll bis zum 9.6. erledigt werden.

 

Was den Nutzgarten anbelangt, so können wir nun abschließend sagen, dass fast alle Samen aus Deutschland nicht aufgegangen sind. Wir haben deshalb Saatgut und Setzlinge ( Zwiebeln, Tomaten, Paprika etc ) lokal kaufen müssen. Am Besten hatten sich die Papayas entwickelt, ein sehr beliebter Pausensnack.

Die 25 Zitronen- und Orangenbäume wachsen sehr schnell, sind wichtig für die Kinder wegen des Vitamins C. - Nachdem der Versuch auch Wassermelonen anzubauen mißlang, gingen wir auf Mais über, Basis für die täglichen Totillas. Die ersten Resultate sind ermutigend.

Eigentlich tragisch, aber fast schon lustig: Jemand hatte abends vergessen, das Schultor richtig zu schliessen: Pferde haben nachts die gesamte Yucca - Ernte gefressen.

 

Seit dem wir die Waschbecken gebaut hatten, benutzten sie die Kinder immer und sind nun weniger krank.

 

Die Mauer um die Schulgebäude herum steht, muss aber noch im Herbst verputzt und gestrichen werden, wenn wir das Geld dafür generieren können.

 

Was uns Sorgen bereitet: die Gehälter für Lehrer sind sprunghaft angestiegen !! Es herscht leider akuter Mangel an guten Pädagogen.

 

 

Und wir möchten mit einem positiven Ausblick abschließen: Wir planen, dass die Schüler nach ihrem Schulabschluss eine Art Praktikum oder sogar Lehre an unserer Schule machen können. Wir püfen zur Zeit mit den Behörden, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssten. Die Berufe ( Buchhalter, Büroverwaltung, Tourismusexperte ) haben wir nach Bedarf ermittelt ( damit jeder gleich eine feste Arbeit finden kann ) bzw. Ausbildungen gewählt, die keine allzu hohen Kosten verursachen.

Das ist also unser Ziel für 2018.

 

Danke für die so erfolgreiche Kooperation!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

DER FREUNDESKREIS NICARAGUA / VIVA LA VIDA Peter Albrecht

Pflanzaktion auf Ometepe

 

Marisabel Fiedler-Freytag bei der Arbeit in unserer Schule auf der Insel Ometepe. Als Fachfrau mit jahrelanger Pflanzgartenerfahrung konnte sie vor Ort Kenntnisse an Lehrer, Eltern und Schüler weiter geben. Das Geld ist gut angelegt (Nachhaltigkeit), die Kinder freuen sich schon jetzt auf die nächste Ernte und gutes gesundes Mittagessen.

Die gemeinsame Geschichte des Freundeskreises und der FJS

 

Im Dezember 1998 fegte das Unwetter MITCH über Nicaragua, tötete hunderte Menschen, machte zehntausende obdachlos, Ernten waren vernichtet, das Land stand vor dem Nichts. So fingen wir, die wir in Nicaragua gewirkt hatten, an, Kleidung, Decken, Zelte, Lebensmittel und Saatgut zu sammeln und in Containern zu verschicken, wo alles wie vorher abgesprochen über die Deutsche Schule Managua verteilt wurde. Die Friedrich-Junge-Schule war dank der großzügigen Unterstützung der Schulleitung von Anfang an mit Sammelaktionen dabei, füllte unermüdlich mit Herrn Freytag ganze Container. Dazu kamen Aktionen der Eltern, die Spielzeug, Collegehefte und über 100 Fußbälle spendeten.

 

Später schickten wir nur noch hochwertige Güter, statteten u.a. ein neues Krankenhaus komplett aus mit Spezialbetten, Röntgengerät, Zahnarztpraxis, Rollstühlen (auch hier halfen Schüler weiter beim Beladen der Container) u.s.w.

 

Nun konnten wir uns auf unser neues Ziel konzentrieren: Kindern und Jugendlichen zu helfen, was nur mit guter Bildung geht, der einzigen Chance, der Armut zu entgehen. Die Friedrich-Junge-Schule sammelte dafür weit über 1.000 Schulranzen, die gefüllt mit Zahnpasta, Seife, Heften, Stiften, aber auch Spielzeug randvoll gefüllt wurden. Nach 55 Containern war aus verschiedenen Gründen Schluss mit solchen Transporten.

 

Wir trafen gemeinsam den Entschluss, weiter zu machen, jetzt durch finanzielle Hilfe. Wir bauten eine Schule im Armenviertel von Granada/Nicaragua für 125 Kinder und Jugendliche. (Staatliche Schulen sind zwar 'umsonst', aber die Eltern müssen Schuluniformen, Bücher etc. selbst bezahlen, was pro Jahr und Kind fast 200 USD ausmacht, verglichen mit dem durchschnittlichen Monatsverdienst von knapp 50 USD). Auf der Insel Ometepe in Managua See errichteten wir eine zweite Schule, diesmal für 206 Schüler (die nächste staatliche Schule ist über 10 km entfernt), die alle vorher nicht zur Schule gehen konnten.  Ein Gemüsegarten wurde angelegt und gerade von Frau Fiedler-Freytag persönlich neu bepflanzt, ein Sportplatz ist fertig, das letzte Gebäude im Bau.

 

Große Herausforderungen - Stipendien, Fertigstellung der Schule, evtl. Lehrergehälter (60 USD/Monat), Berufsausbildung als Vorbereitung für die Zeit nach der Schule u.s.w. - liegen 2017 vor uns, aber gemeinsam durch unsere Arbeit und den Lauf der Schule werden wir wieder große Fortschritte erreichen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen.

 

DER FREUNDESKREIS NICARAGUA / VIVA LA VIDA

Peter + Nora Albrecht. Bernhard Beisker, Bernd W. Freytag, Marisabel Fiedler-Freytag