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Presse

2005  -  2006

 

Großhansdorf Markt 25.11.2006




 Großhansdorf  Ahrensburger Zeitung 22.06.2006


  Stormarner Tageblatt 28.06.2006

 



Großhansdorf Ahrensburger Zeitung 22.06.2006




Großhansdorf Ahrensburger Zeitung 09.06.2006
 

Großhansdorf
Markt 12.04.2006



 
Großhansdorf Ahrensburger Zeitung 23.02.2006


Vielfalt der Kurse außerhalb des regu­lären Unterrichtes ist einmalig in Schles­wig-Holstein.

Alice Friedrich

Den roten Teppich hatten sie nicht ausgerollt, aber den Weg vom Parkplatz bis zum Eingang der Friedrich-Junge-Realschule (FJR) in Großhansdorf hatten die Schüler mit bunten Kreideblu­men und den Worten „Good Mor­ning. Willkommen. Moin“ bemalt. Schleswig-Holsteins Bildungsmi­nisterin Ute Erdsiek-Rave (59, SPD) nahm das ebenso gerührt zur Kenntnis wie den musikali­schen Empfang durch den Unter­stufenchor unter Leitung von Christine Hoppe-Rebling und die lachsfarbenen Rosen, die ihr die einzelnen Klassen überreichten. „So herzlich bin ich noch in kei­ner Schule empfangen worden“, bedankte sich die Ministerin bei den Jugendlichen.

Sie wollte sich in der Großhansdorfer Schu­le über das Projekt „Extra Bildung“ infor­mieren. An der Ge­sprächsrunde nahmen der Stormarner Schul­rat

Eckart Aleidt, El­tern, Lehrer sowie die Schülervertreter teil. Sie schaue sich gerne Projekte an, die beispielhaft sei­en, sagte Ute Erdsiek-Rave. Das bescheinigte sie der „Extra Bil­dung“ der FJR. „Ich kenne an kei­ner der rund 1000 Schulen im Land etwas Vergleichbares“, sagte die Ministerin. Es gebe zwar das Modell offener Ganz­tagsschulen, die ein Nachmit­tagsangebot hätten.

Das sei aber bei weitem nicht so umfangreich wie an der FJR. Nicht nur die Vielfalt an Kursen außerhalb des Kernunterrichts sei landesweit einmalig, auch die Zusammenarbeit zwischen Schu­le und Wirtschaft sei vorbildlich und zukunftsweisend. Schule müsse sich öffnen und über ihren eigentlichen Lehrauftrag hinaus jungen Menschen interessante Bildungsangebote machen.

Die Ministerin und ehemalige Musiklehrerin ließ sich auch von den Schülern über ihre Aktivitä­ten und Erfahrungen mit den Nachmittagsangeboten berichten stellte zum Schluß ihres Besuches fest: „Ihr habt es ganz schön gut hier.“ Sie nehme viele
 
gute Ideen mit nach Kiel, die man weiterent­wickeln könne.

Das Projekt „Extra Bildung“ an der Friedrich-Junge-Realschule startete im Herbst 2004. Den Schülern stehen 27 Kurse in den Bereichen EDV, Sport, Kultur, Musik, Sprachen und Handwerk zur Wahl. Die Teilnahme an ei­nem der Angebote ist für jeden Schüler verpflichtend.

Entstanden ist das Projekt mit dem Ziel, daß sich Schule zum zweiten Lebensmittelpunkt ent­wickeln soll. Schullei­terin Sabina Cambeis (49): „Schule ist keine reine Lehranstalt mehr, sondern ein Er­lebnisraum. Wir wol­len auch nachmittags ein lebendiges Haus haben. Die Schüler sol­len sich hier wohl füh­len und auch außer­halb der regulären Un­terrichtsstunden spüren, daß sie Erfolg haben.“ Das steigere die Lernbereitschaft bei den Kindern und Jugendlichen.

Die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag werden von Eltern und externen Referenten geleitet  - gegen eine geringe Aufwandsentschädigung, die der Mobil­funkanbieter O2 finanziert.



Großhansdorf (kr)  Markt 22.02.2006



        
Am vergangenen Freitag hatte die Friedrich-Junge-Realschule hohen Besuch; und zwar Ute Erdsiek-Rave Ministerin für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein und stellvertretende Ministerpräsidentin, zum ersten Mal zu Gast in dieser Schule. Herzlich und begeistert wurde sie von Schulleiterin Sabina Cambeis und ihren Schülerinnen und Schülern empfangen - von Letzteren sogar mit Beifallsklatschen, -trampeln und -pfiffen. Außerdem erhielt sie von jeder Klasse Blümchen und Briefchen Gerührt dankte die Ministerin: “Ich besuche ja regelmäßig Schulen des Landes, um den Kontakt zur Basis aufrechtzuerhalten und mir ein lebendiges und persönliches Bild zu machen; aber so lieb und herzlich bin ich noch nirgendwo begrüßt worden.“ Zum Auftakt des Ministerbesuches präsentierte der Unterstufenchor fröhlich­fezzige Lieder. Es schlossen sich ein Rundgang durch die Schule und Gesprächsrunden mit Schülern, Lehrern, Eltern, Schulträgern und “Machern“ des Projektes “Extra-Bildung“ an. Dieses Projekt, bei dem El­tern oder sonstige Personen den Schülern nachmittags Kurse zu “außerschulischen“ Themen anbieten, wurde von Ute Erdsiek-Rave besonders gelobt. “Viele Schulen öff­nen sich ja heutzutage ihrem Umfeld, aber

um eine ‚Extra-Bildung‘ in diesem Umfange wie hier durchzu­führen, benötigt man schon zahlreiche großartige Spon­soren und ehrenamtliche Kursleiter.

Hierin erfüllen die Frie­drich-Junge-Realschule und Großhansdorf wahrhaft eine Vorbildfunktion.“Nachdem sich die Ministerin zwi­schendurch auch noch als Streitschlichterin in einer Klasse betätigt hatte, verabschiedete sie sich von den Realschülern mit den Wor­ten: “Ihr habt wirklich eine tolle Schule mit einem ex­trem großen Angebot - seid dankbar dafür, nutzt es und macht einen guten Schulab­schluss, der ja - wie ihr alle wisst - heute wichtiger denn je ist.


Großhansdorf (kr)  

Markt 05.11.2005

 Flohmarkt für den guten Zweck

Orientierungsstufe spendet 400 Euro

Foto: Krumnow

 

Am vergangenen Donnerstag übergaben Orientierungsstufenschülerinnen und -schüler der Friedrich-Junge-Realschule (FJR) einen Scheck in Höhe von 400 Euro an Hubert Priemel, (seit 21 Jahren) Schirmherr der Stormarninitiative für UNICEF (Weltkinderhilfswerk der UNO). Diese Summe war beim Orientierungsstufenflohmarkt der Realschule, der jährlich kurz vor den Herbstferien veranstaltet wird, zusammengekommen. Die Organisation dieses Flohmarktes lag in den Händen von Orientierungsstufenleiterin Claudia Nagel-Johannsen und Lehre

rin Hannelore Delfs. Und auch diesmal waren die FJR-Schülerinnen und -schüler mit Eifer dabei und verkauften an ihren Ständen Spielsachen, CDs, Computerspiele, Bücher, Kleidung und vieles mehr. Tatkräftige Eltern kümmerten sich um den Verkauf von Getränken und gespendeten Kuchen - und sorgten somit gleichzeitig für das leibliche Wohl und die Erhöhung der Spendensumme.
Dass der Erlös dieses Flohmarktes für einen guten Zweck bestimmt war, erhöhte noch den Eifer der jungen Verkäuferinnen und Verkäu

fer. „Denn unsere Schule hat es sich laut Schulprogramm zu einer zentralen Aufgabe gemacht, den Schülerinnen und Schülern Wege zum sozialen Engagement aufzuzeigen", erklärte Schulleiterin Sabina Cambeis. „Wir haben das Ziel, Menschen in Not zu helfen und gleichzeitig unsere Schüler darüber aufzuklären, dass Gesundheit und Wohlstand nicht selbstverständlich sind, sondern Dank schulden. Ein solcher Dank kann in Form von Hilfe anderen gegenüber, die in Not geraten sind, gezeigt werden."

 
Großhansdorf

Ahrensburger Zeitung 01.11.2005

 Stormarner Ranzen für Nicaragua sind gepackt

Celia (13, v. L),
Nina (12),
Anna (13), Lisa (12), Jana (12), Julia (12) und Marlene (12) halfen Bernd Freytag (55, Mitte) beim Füllen der gespendeten Schulranzen für Nicaragua.
FOTO: FRIEDRICH

 

Die meisten der rund 500 von Stormarner Kindern gespendeten Schulranzen waren bereits gut gefüllt. Hefte, Stifte, T-Shirts, Seife und vieles mehr hatten die Spender hineingetan. Auch Julia (12) hat sich von ihrem Ranzen aus Grundschultagen getrennt, mitsamt Tuschkasten und ihrem Lieblingsplüschtier Nemo. „Ich finde es schön, wenn ein Kind in Nicaragua sich darüber freut",
meinte die Großhansdorfer Realschülerin. Mit sieben Mitschülern half sie Bernd Freytag (55) und

Maria-Isabél Fiedler-Freytag (42) beim Packen der Ranzen für Straßenkinder in Nicaragua. Zum fünften Mal hatten der Lehrer und die Ahrensburger Zeitung zu der Spendenaktion aufgerufen. Ein Hamburger Schreibwaren-
Unternehmen beteiligte sich und stellte vom Anspitzer bis zum Zeichenblock alles zur Verfügung, was ein Schulkind braucht.
Der Taschenberg kommt per Schiffcontainer nach Managua. Dort nimmt Bischof Bernhard Hombach die Spenden in Empfang und verteilt sie zum

Beginn des neuen Schuljahrs im Februar an bedürftige Kindern. Die rund2000 Euro für den Container bezahlt Bernd Freytag vom Spendenkonto. Das Ehepaar Schirmer aus Großhansdorf und der Lions Club Woldenhorn-Ahrensburg stellten je 500 Euro zur Verfügung, der französische Ordre de St. Fortunat überwies spontan2000 Euro. „Ein Ordensmitglied hatte den Sohn einer meiner Freunde kennen gelernt und so von unserer Hilfsaktion erfahren", sagt Bernd Freytag.   (afr)

 
 
Großhansdorf (kr)  

Markt 05.02.2005

 Friedrich-Junge-Realschule

Bewerberfachtag half bei der Orientierung


Realschüler beim Bewerberfachtag im Studio 203 Lehrerin Angelika Wendland.
(vorne links) Initiator Wolfgang Diers und Foto: Krumnow 

Wie bewerbe ich mich optimal um einen Ausbildungsplatz? Auf diese und viele andere Fragen rund um die in Kürze bevorstehende Berufswahl erhielten die 44 Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen der Friedrich-Junge-Realschule (FJR) kompetente Antworten beim Bewerberfachtag, der im Studio 203 des Schulzentrums Sieker Landstraße angeboten wurde. „Die Allianz-Versicherung veranstaltet solche Bewerberfachtage im Rahmen ihres Jugendförderungsprogramms Gofuture", erklärte Initiator und Organisator Wolfgang Diers. Dieser kostenlose Service wird bundesweit im Rahmen von Schulpatenschaften mit den Versicherungs-Vertretungen vor Ort angeboten.

„Ich engagiere mich gern", versicherte Diers, der sich in vergangenen Jahren in der Form bereits in der Hauptschule aktiv war. Beim jüngsten Bewerberfachtag für die FJR konnte er sogar noch andere Firmen für schülerinformierende Gespräche mit ins Boot holen. In Vorbereitung auf diesen Bewerberfachtag schrieben die Realschüler in drei Unterrichtsstunden einen von der Ruhruniversität Bochum entwickelten Berufseignungstest. „Hierbei gab es auch IQ- und Kombinationsfragen sowie logische und räumliche Denkaufgaben", berichtete Angelika Wendland, Lehrerin für Wirtschaft, Politik, Sport und Hauswirtschaft an der FJR. „Dieser Test zur Berufsorientierungshilfe", so ihr Urteil, „machte

Sinn und kam bei den Schülern gut an." Die Auswertung der Fragebögen übernahm die Universität Bochum. Jeder Schüler hatte am Ende somit etwas in der Hand, was ihn weiterbrachte. Die Schüler hatten weiterhin die Möglichkeit, sich bei Vertretern der Betriebe direkt zu informieren und persönliche Gespräche führen. Auch Fragen rund um das Bewerbungsschreiben und -gespräch standen auf der Tagesordnung. Nach Vertiefung der Informationen bekamen die Schüler sogleich Gelegenheit, das soeben Gelernte in Rollenspielen zu üben. Fazit: Der informative Bewerberfachtag hat sicher vielen Schülern geholfen, die Weichen für ihr künftiges Berufsleben rechtzeitig und richtig zu stellen.



 

 

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